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Kultur - Dörfer - Tesselberg

Der Name Tesselberg

Der Name Tesselberg beinhaltet das Stammwort „Tassilo“, einen Namen, der gerade im altbayrischen Herrschaftshaus der Agilolfinger als Personennamen üblich war. Tesselberg kommt in den Varianten „Tessilinperch“, „Tessilinberg“ und „Tessilperc mons Tassilonis“ seit 990 vor.

Zur Geschichte

Tesselberg wird 990 erstmals erwähnt. Es unterstand geschlossen dem brixnerischen Oberamtsgericht Bruneck. Erst 1831 erhielt die Gemeinde einen eigenen Seelsorger. Sie zählte damals 22 Häuser mit 28 Familien und 195 Seelen. Nachdem Tesselberg bis 1911 eine Fraktion der Gemeinde Dietenheim gebildet hatte, war es von 1911-28 eine selbständige politische Gemeinde. Seit 1928 ist es eine Fraktion der Gemeinde Gais.

Im Zug der Sprengstoffanschläge, die Ende der fünfziger und Anfang der sechziger Jahre in Taufers verübt wurden, unternahmen die Sicherheitsorgane im September 1964 eine Strafexpedition nach Tesselberg. Bei dieser Gelegenheit wurden nicht nur Häuser und Stadel auf den Kopf gestellt, sondern auch die Leute übel behandelt. Ein Mädchen bekam sogar einen Streifschuss ab. Gefunden wurde nichts. Die Verantwortlichen sahen ein, dass sie mit dieser Expedition zu weit gegangen waren. Nach langwierigen Ermittlungen der Carabinieri wurden den Tesselbergern schließlich geringe Entschädigungen zugestanden.

Tesselberg  

 

Sehenswürdigkeiten 

  • Kuratiekirche zu den Heiligen Chrysant und Daria

Informationen

    * Kuratiekirche zu den Heiligen 14 Nothelfern     * Kuratiekirche zu den Heiligen 14 Nothelfern